#4GenderStudies: Wissenschaftstag der Geschlechterforschung

18.12.2017

Der Bayerische Forschungsverbund ForGenderCare erforscht die Wechselwirkungen von Geschlecht und Fürsorge

Care ist grundlegend. Für jede und jeden Einzelnen und für das gesellschaftliche Miteinander. Darauf verweisen auch die aktuellen Zwischenergebnisse des vom Freistaat Bayern seit Mitte 2015 geförderten Forschungsverbundes„Gender und Care. Dynamiken von Fürsorge im Kontext von Institutionen, Praxen, Technik und Medien in Bayern – ForGenderCare“. Dieser Verbund beforscht in 12 Teilprojekten (TP) den Zusammenhang zwischen Geschlecht (gender) und Fürsorge (Care). Ausgangspunkt ist, dass Care historisch, ökonomisch, sozialpolitisch, kulturell geschlechtlich konnotiert ist. Aktuelle gesellschaftliche und ökonomische Dynamiken bringen zudem neue Konstellationen von Geschlecht und Fürsorgepraxen hervor. Care wird politisch, juristisch, technisch, medial und nicht zuletzt individuell und familial gestaltet. Fürsorge changiert zudem zwischen öffentlicher und privater Zuständigkeit. Dies ermöglicht neue Freiheiten, es erzeugt aber auch neue Probleme und Zwänge.

Für Bayern ist dabei der Zusammenhang von Gender und Care in besonderer Weise relevant: Ländliche und urbane Räume, strukturstarke und -schwache Regionen, kulturell vielfältige Milieus, unterschiedliche Religionen und Weltanschauungen sind nur einige der für Bayern typische Charakteristika. Auf der Suche nach Konzepten für Care in Familien, Nachbarschaften, sozialen und pflegerischen Einrichtungen sowie Medien und Technikentwicklung muss diese Vielfalt einbezogen werden. Hierzu haben wir erste Anhaltspunkte entwickelt:

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