Die Rolle einer gender- und diversityorientierten Technikentwicklung bei der Teilhabe von Seniorinnen und Senioren im demografischen Wandel

Foto: www.gender.edu.tum.de

Der demografische und gesellschaftliche Wandel stellt Bayern, vor allem als Technologie-standort, vor große Herausforderungen: In Zukunft werden mehr Menschen auf Unterstützung in ihrem Alltag angewiesen sein, als heute. Dazu gibt es unter anderem auch technische Lösungsansätze. Doch wie bedarfsgerecht sind diese gestaltet? Welche Kommunikations- und Partizipationsmodelle sind geeignet, Seniorinnen und Senioren mit unterschiedlichen Anforderungen und Lebenswirklichkeiten an der Entwicklung gesellschaftlicher Veränderung im Sinne der Technikgestaltung teilhaben zu lassen?

Diese Fragen werden im Teilprojekt 3: „Die Rolle einer gender- und diversityorientierten Technikentwicklung bei der Teilhabe von Seniorinnen und Senioren im demografischen Wandel“ bearbeitet und so in einem Mix aus Expert_innen-Interviews, Selbstaussagen von Seniorinnen und Senioren, Fokusgruppen und Innovationsworkshops Handlungsempfehlungen für die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Akteur_innen im demografischen Wandel sowie für die Gestalter_innen von MINT-Studiengängen und technischen Gestaltungsprozessen entwickelt werden.

Prof. Dr. Susanne Ihsen und Nina Brötzmann, Technische Universität München (Ingenieurwissenschaften), ehemals: Yves jeanrenaud, Technische Universität München


Publikationen:

Jeanrenaud, Yves (2016): Selbst(sorge) wissenschaftliche_r Mitarbeiter_innen. Online unter:
http://soziologie.de/blog/2016/03/selbstsorge-wissenschaftliche_r-mitarbeiter_innen/

Jeanrenaud, Yves (2016): All this talk of getting old – Ein Kommentar zu Technik und Care. Online unter: http://soziologie.de/blog/2016/02/all-this-talk-of-getting-old-ein-kommentar-zu-technik-und-care/